leerer Hörsaal mit Fokus auf Mikrophon

Vortragsreihe: Talks for IDEAS

Digitale Vortragsreihe zu diversitätssensiblen Querschnittsthemen.
leerer Hörsaal mit Fokus auf Mikrophon
Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)

Talks for IDEAS

Entstanden ist die Idee zu den Talks for IDEAS in den Anfängen der Corona-Pandemie, als wir uns fragten: Wie fördert man internationalen Austausch im Lehramt und wie kann man interkulturelle Diversität erleben, wenn man nicht reisen kann?

Was bedeutet es, wenn junge Menschen international gemeinsam studieren wollen, ohne Zeit an der Partneruniversität zu verbringen, ohne das Klima zu spüren, ohne fremde Küche zu genießen und wenn digitale Lernsettings den universitären Alltag bestimmen?

Angesichts dieser Fragen entwickelte sich das Format einer internationalen Vortragsreihe für Studierende und Fachwissenschaftler:innen der Friedrich-Schiller-Universität Jena und unserer weltweiten sechs Partnerhochschulen ein internationales Forum zu lehramtsrelevanten Themen. In den nun schon etablierten Talks for IDEAS schafft die Vortragsreihe ein Netzwerk akademischen Austausches rund um die Themen Diversität, Heterogenität, Interkulturalität und Inklusion. Das Format ist offen für unterschiedliche Formen der interdisziplinären Vernetzung und enthält - situationsangemessen - ebenso digitale und hybride Formate.

Programm für das Wintersemester 2022/2023

24.11.2022 16:30 Uhr - Gender, queer, Diversity – ein Thema für den Fremdsprachenunterricht! Ideen für die Gestaltung eines diversitätssensiblen Spracherwerbsprozess Eintrag erweitern
Charlotte Kaiser Charlotte Kaiser Foto: Elias Büsching

Charlotte Kaiser, Universität Trier

In diesem interaktiven Vortrag werden wir uns damit auseinandersetzen, wie Lehrkräfte ihren Fremdsprachenunterricht in Bezug auf geschlechtlich-sexuelle Vielfalt diversitätssensibel gestalten können.

Sprache ist das zentrale Mittel, um uns gegenüber unserer Umwelt auszudrücken, um unsere Wahrnehmung, unsere Interessen und unser Selbstverständnis für Gesprächspartner*innen verständlich zu machen. So wie soziale Realitäten sich kontinuierlich verändern, so hat auch Sprache einen dynamischen Charakter, nimmt gesellschaftliche Tendenzen auf und ermöglicht den Austausch darüber. Während sich diese Dynamik für Jugendliche in ihren jeweiligen Erstsprachen mittlerweile, aufgrund der Wichtigkeit geschlechtlich-sexueller Identität in ihrer Lebenswelt, deutlich widerspiegelt, bleibt das Thema im Fremdsprachenerwerb häufig unbeachtet. Lehrwerke gendern selten so, wie es in der Zielsprache üblich ist, Lehrkräfte sind in Bezug auf queere Lebensrealitäten unsicher und letztendlich regiert doch wieder das generische Maskulinum traditioneller Grammatik in den Klassenzimmern. Es geht hier nicht nur um diskriminierungssensiblen Unterricht, sondern auch maßgeblich um die intrinsische Motivation der Lernenden, denn nur ein diversitätssensibler Sprachunterricht kann auch die Kommunikationsbedürfnisse der Schüler*innen insoweit berücksichtigen, dass für sie Lebensweltbezug und Nutzen der Fremdsprache deutlich werden. Wie Lehrkräfte die Motivation fördern und dieses Ungleichgewicht zwischen tradierter Sprachverwendung und Sprachentwicklung im Sinne der gesellschaftlichen Diversifizierung abschwächen können, werden wir gemeinsam in der Veranstaltung erarbeiten.

Zunächst werde ich eine kurze Einführung in das Thema geschlechtlich-sexuelle Vielfalt geben und grundlegende Begriffe klären. Anschließend werden wir die Wichtigkeit des Themas für verschiedene Bereiche des Fremdsprachenunterrichts diskutieren und dann abschließend anhand von beispielhaften Fällen für die Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch erarbeiten, wie Gender, Queerness und in einem intersektionalen Verständnis von Diversität auch ihre anderen Dimensionen einen angemessenen Raum im Spracherwerbsprozess einnehmen können. Ziel ist es, dass alle Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse zu Konzepten der geschlechtlich-sexuellen Identität sowie einige konkrete Strategien für die eigene (zukünftige) Unterrichtspraxis aus der Veranstaltung mitnehmen.

 

 

08.12.2022 16:30 Uhr - Hybridvortrag (Präsenz SR 309, C.-Z.-Str. 3 und online) von Antonio Lérida Muñoz, Sevilla Eintrag erweitern

Weitere Informationen zum Vortragsinhalt finden Sie demnächst hier.

 

19.01.2023 16:30 Uhr - From Rejection to Identification: Holocaust Education in Israel (1950s-2020s) Eintrag erweitern
Dan Porat Dan Porat Foto: Ma'ayan Porat

Dr. Dan Porat, Hebrew University of Jerusalem

After the deceleration of independence of the State of Israel in 1948, thousands of Holocaust survivors arrived in the newly established country. When they arrived in Israel, however, locals did not want to hear about their trauma or learn about their suffering. In Israel's education system, the Holocaust was an unwelcome topic. It was only after the 1967 Six Day War that a gradual change in the treatment of the Holocaust in Israel’s education system began, a change that culminated with Israelis today viewing the Holocaust as a cornerstone in their national identity, an event that they believe cannot and should not be compared to any other kind of Genocide. The lecture will discuss the reasons behind the changing attitudes in Israeli society and the education system toward the memory of the Holocaust.  

02.02.2023 16:30 Uhr - Bildungsaufgabe in einer Migrationsgesellschaft: Kultur- und Religionssensible Bildung Eintrag erweitern
KuRs.B KuRs.B Foto: Rawan Tahboub

Die Arbeitsstelle Kultur- und Religionssensible Bildung (KuRs.B) geht von der Grundannahme aus, dass Kinder und Jugendliche in ihren persönlichen, familiären und lebensweltlichen Kontexten sowie in sozio-ökonomischer, kultureller und religiös-weltanschaulicher Hinsicht vielfältig sind. Es ist eine gemeinsame pädagogische Aufgabe, auf ihre vielfältigen und komplexen Lebenslagen und auch individuellen Bildungsbedürfnisse reflektiert und sensibel einzugehen. Mit dieser Zielsetzung werden zwei Projekte durchgeführt, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte sowie Zielgruppe haben: pädagogische Fachkräfte zum einen sowie Eltern mit Migrationserfahrung zum anderen.

Das Projekt „Vielfalt gestalten – Chancen ermöglichen“ macht es sich zur Aufgabe, durch vielfältige Weiterbildungsangebote pädagogische Fachkräfte in ihrer Wahrnehmung und ihrem Umgang mit kultureller und religiöser Vielfalt zu unterstützen. Zentral ist dabei, die Sensibilität der pädagogischen Fachkräfte gegenüber der kulturellen und religiösen Vielfalt in unserer Gesellschaft zu stärken.

Das Projekt „Uns Miteinander Stärken“ richtet sich an Familien mit Flucht-/Migrationserfahrung, deren Kinder Kindertageseinrichtungen und/oder Schulen in Jena-Lobeda besuchen. Mit einem mehrmonatigen Mütterworkshop, der in Zusammenarbeit mit der Stadt Jena durchgeführt wird, zielt das Projekt auf die Stärkung der Erziehungs- und Sprachkompetenzen ab. Zudem sollen die Bildungspartnerschaften zwischen zugewanderten Eltern und den Bildungseinrichtungen ihrer Kinder gefördert werden. Empowerment sowie eine Ressourcen- und Sozialraumorientierung sind dabei die grundlegenden konzeptionellen Eckpfeiler.

Im Vortrag werden Konzepte, wesentliche Erfahrungen bei der Projektendurchführung sowie Forschungsergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung beider Projekte präsentieren, um anschließend gemeinsam über die Bildungsaufgaben in unserer Migrationsgesellschaft zu diskutieren.

Zugang zu den Sitzungen

 https://uni-jena-de.zoom.us/j/63150900654

Meeting-ID: 631 5090 0654

Kenncode: IDEAS

Die Talks werden jeweils um 16:30 Uhr beginnen.

Zugang zum Vortragsmaterial

Glocal Campus

Kennwort: IDEAS-talks

Archiv der vergangenen Talks

30.06.2022 "Addressing Racism in English Language Education – Challenges, Principles, and some Practical Examples" Eintrag erweitern
Silke Braselmann Silke Braselmann Foto: David Aussenhofer

Dr. Silke Braselmann, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Ever since the Black Lives Matter movement gained new momentum in June 2020, racism has become an increasingly important topic for young adults all over the world: As (mostly younger) people in Berlin, London or Vienna protested the murder of George Floyd alongside the racist attacks and police brutality in their own countries, racism became an integral part of the European discourse on racism. This transcultural and globalized dynamic calls for implementation in English language teaching – with English as lingua franca of the global anti-racism movements and the US as a major point of reference in the discourse, English language teaching (ELT) offers many starting points for critical, self-reflexive and engaged debates and for establishing an anti-racist teaching practice. However, classroom realities differ widely – and so do perspectives on racism. While some learners (and teachers) may encounter racism in their everyday lives, others will not share these experiences or may not be aware of these realities at all. Yet, in order to dismantle racism, one needs to be able to identify and describe it.

This talk focuses on the ways in which English language education can counter racism by addressing it - especially in predominantly white classrooms. Based on a theoretical framework that draws on Critical Race Theory and Critical Whiteness Pedagogy, the talk outlines some of the main aspects and challenges that may arise when racism is addressed in the EFL classroom and offers some ideas and practical examples. By suggesting heuristic principles as well as teaching materials and activities, the talk engages in the ongoing debate about the value and necessity of critical, engaged, and oftentimes uncomfortable teaching practices that actively counter racism – in the classroom and beyond.

12.05.2022 "Teaching the Climate Crisis in a Transatlantic Online Course: Concepts, Activities and Practical Insights" Eintrag erweitern
Hedy Fraunhofer & Laurenz Volkmann Hedy Fraunhofer & Laurenz Volkmann Foto: privat

Prof. Dr. Laurenz Volkmann, Friedrich-Schiller-Universität Jena & Prof. Dr. Hedy Fraunhofer, Georgia College and State University, USA

As wildfires, droughts, a global pandemic, rising sea levels, warming ocean waters and increasingly frequent and violent storms have recently shown, climate change is a topic of imminent urgency. It is a convergence of plural crises that in the coming decades will require all hands on deck, i.e. the cooperation of myriad fields of expertise rather than thinking in traditional disciplinary silos.

The two instructors of this transatlantic online course will describe how they conceptualized a post-disciplinary, integrative conversation linking the science of climate change, philosophy, cultural, media, and film studies, literary studies, French, Spanish, and English studies, pedagogy and teacher
education, eco-criticism and eco-pedagogy. Offered jointly by the FSU Jena and a university in the U.S., the binational course, “Climate Crisis: Teaching Philosophy and Fiction at the End of the World,” took place in the summer term of 2021 and is being taught again this semester.

In our presentation we will describe the basic outline of the course with its outcomes, the materials used – from secondary literature to commercials, films, novels, and bandes dessinées – and the course schedule. We will present some outstanding student contributions as well as provide ideas for similar course formats.

27.01.2021 "Interactional Approaches to Intercultural Communication: What pedagogical Implications can be drawn to improve Teacher's Competences" Eintrag erweitern
Marta Fernández Villanueva Jane Marta Fernández Villanueva Jane Foto: Marta Fernández Villanueva Jane

Prof. Dr. Marta Fernández-Villanueva Jané, Universitat de Barcelona, Spain

From the intercultural studies perspective, we assume that interacting successfully with people from different cultures involves specific knowledge, skills and attitudes.

However, most of them can be merely related to a successful communicative usage, since communication does not just involve successfully “transmission of information” but also involves appropriate “management of social relations”. In this extended conception of communication, socialization is therefore at the same time a central function and an emergent effect of communication: People's usage of language influences clearly interpersonal reactions and relations. For this reason communicative choices that fail are rarely repeated, and the successful ones shape regularities, patterns and conventions revealing shared underlying values, roles and expectations in the community of speech, which are projected, negotiated and ratified in the communicative interaction.

We know that different cultures have different conventions regarding what behaviour is expected in what contexts, but we cannot directly apply cultural “does and don’ts” in any interactional context, they need a fine tuning according to the specific communicative event, the specific communicative objectives and the expected social roles at play. Interactional sociolinguistics research specifically that “play”: how we dynamically adjust our behaviour in communication identifying and co-ordinating some multimodal hints about values and expectations of relevant roles and behaviour . Merged with intercultural pragmatic approaches, it offers a powerful theoretical and methodological research frame and improves our understanding of intercultural competence.

How can intercultural competence be meaningfully observed and analyzed in specific intercultural interactions in Higher Education? How can this be transferred into classroom practices? To address these questions I will first present the assumptions of Interactional Linguistics, then show some examples of how interactional encounters in Higher Education can be analyzed from these interactional approaches using natural occurring interaction observation, analysis of cultural artifacts or of elicited Critical Incidents, and finalize with some remarks and pedagogical implications to be discussed.

Academic matching partner at the Uni Jena: Dr. Luisa Conti

13.01.2021 „Tbilisi – die Stadt der Kontraste: Pädagogische Herausforderungen einer historisch gewachsenen multikulturellen Metropole am Beispiel der deutschen Minderheit in Georgien“ Eintrag erweitern
Iwa Mindadze Iwa Mindadze Foto: Iwa Mindadze

Prof. Dr. Iwa Mindadze, Ivane Javakhishvili Tbilisi State University, Georgia

„Tiflis versank aber nicht, es blieb, was es war: die glänzende Märchenstadt, die freudige, luftige, singende, tanzende, trinkende und schmausende Hauptstadt des Rebenlandes Georgien, in der Westen und Osten aufeinanderstoßen. Paris und Babylon an einer Stelle vereinigt – Paris des Orients und Babylon des Westens.“ So sah die Stadt am Anfang des 20. Jahrhunderts zu Zeiten von Essad Bey aus, eigentlich Lev Nussimbaum, der seine Werke auch unter dem anderen Pseudonym – Kurban Said – veröffentlicht hatte. Tbilisi, die Stadt, in der die einzigartige Vermischung von Nationen, Stilen und Lebensweisen vorkommt, ist gleichzeitig eine Großstadt in einem kleinen Land, mit Wirtschaftsnot und mit dem wirbelnden politischen und gesellschaftlichen Leben.

Nicht weniger bunt war die pädagogische Landschaft Georgiens, damals ein Teil des russischen Reiches. Der Fokus der Veranstaltung richtet sich auf die Frage welche Auswirkungen die politischen Ereignisse zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf das Bildungswesen der Minderheiten hatten. Am Beispiel der deutschen Kolonie in Georgien wird gezeigt, wie diese Diversität die Bildungsszene Georgiens geprägt hat.

Akademische Matching-Partnerin an der Uni Jena: Dr. Eva Schmucker-Drabe

16.12.2021 "Native and International Cultures: The Diversity of Heterogeneous Classrooms" Eintrag erweitern
Elena Markova Elena Markova Foto: Elena Markova

Prof. Dr. Elena Markova, Higher School of Economics, Moscow, Russia

During the session the following issues will be discussed:

  1. Intercultural similarities and differences,
  2. Intrapersonal peculiarities within interpersonal communication,
  3. Various ways of student-teacher’s interaction.

The first issue will deal with the notions of national, target, international cultures. We’ll speak of students’ ethnic cultures within the culture of the country.

As for the second issue we’ll speak about the variety of possible intrapersonal differences in levels of proficiency, multiple intelligences, psychological types and preferences and so on.

The third issue will deal with interaction between students within the classroom and the teacher, that are different forms of group work and group cooperation, project-based learning, discussions and debates and similar.

Academic matching partner at the Uni Jena: Dr. Silke Braselmann

02.12.2021 "Dissonant Pedagogies, Decolonial Practices: 'Glocal' Fictions of Diversity in the Era of Climate Change" Eintrag erweitern
Heike Härting Heike Härting Foto: Amélie Philibert, Université de Montréal

Prof. Dr. Heike Härting, Université de Montréal, Canada

The lecture “Dissonant Pedagogies, Decolonial Practices: “‘Glocal’ Fictions of Diversity in the Era of the Planetary” critically examines a range of past and present discourses of diversity. Drawing from the Research Council of Canada’s report on diversity, Igniting Change (2021), David Chariandy’s Canadian Caribbean novel Brother (2017), and indigenous hip hop songs, it argues that diversity is not reducible to a moral or ethical obligation but requires decolonial reading practices to redefine plurality and rethink identity in relational and decolonial terms. Such reading practices are “reparative” (Sedgewick) and underscore the importance of “glocal fictions,” namely, literary and non-literary narratives of planetary change that are anchored in local experiences but not confined to them. They compel teachers and students to unpack different configurations of whiteness and systemic racism. Accompanying the lecture, the online workshop “Hip Hopping Diversity, Multi-Media Pedagogies, and Indigenous Future Imaginaries” introduces participants to different indigenous hip hop videos and digital art installations. It explores the possibilities of online multi-media pedagogies and offers prompts and break-out room discussions to think creatively about emerging solidarities across different cultural communities. The workshop invites participants to compose a collective crowd-sourced poem on diversity.

Academic matching partner at the Uni Jena: Prof. Dr. Caroline Rosenthal

18.11.2021 "IDEAS para fomentar la diversidad lingüística en el aprendizaje de una lengua etranjera" Eintrag erweitern
Lukas Eibensteiner Lukas Eibensteiner Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Jun.-Prof. Dr. Lukas Eibensteiner, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Germany

En la comunicación "IDEAS para fomentar la diversidad lingüística en el aprendizaje de una lengua extranjera" analizaremos el potencial de los medios digitales para fomentar la diversidad lingüística (tanto en lenguas de herencia, como en lenguas minoritarias o regionales) en el aula de lenguas extranjeras. Para ello, mostraremos, en primer lugar, las funcionalidades de algunas herramientas informáticas, como Google Maps, para visitar de manera virtual un país extranjero. Asimismo, exploraremos las posibilidades que ofrecen estos recursos para observar el paisaje lingüístico de una región plurilingüe (como, por ejemplo, Barcelona o Valencia). En segundo lugar, analizaremos el paisaje lingüístico de algunas ciudades alemanas utilizando otras aplicaciones digitales como LoCALL o Lingscape. Finalmente, discutiremos las posibles ventajas y desventajas de implementar una educación plurilingüe mediante el uso de dichas herramientas y aplicaciones informáticas en el aula.

04.11.2021 "Pedagogical Aspects of Resistance to Multicultural Education" Eintrag erweitern
Aviv Cohen Aviv Cohen Foto: Aviv Cohen

Prof. Dr. Aviv Cohen, Hebrew University of Jerusalem, Israel

Recent years have shown a rise in the question of how to best prepare new teachers to promote active civic actions that directly confront racist attitudes and issues of institutional inequality. As part of this approach, special attention has been given to the role of whiteness, relating to how societies' stronger and hegemonic members see their role considering such a reality. A specific trend in this line of work deals with resistance to concepts of multiculturalism and antiracism as expressed by teachers, who are, generally speaking, affiliated with society's cultural majority.

Whereas several studies have offered psychological explanations to teachers’opposition that stem from their personal cultural identity, missing from the discourse are more curricular-centered explorations that examine such resistance from a social-pedagogical perspective.

In this presentation, I will present the results of a qualitative study on the pedagogical aspects of resistance to antiracist education, as expressed by Israeli Jewish undergraduate students that participated in a course on multicultural education. Based on the findings, main argument points to how participants did not necessarily oppose the general concepts of multiculturalism but were critical of the pedagogical manners in which this concept was framed and presented as part of the course. In this presentation I wish to stress the importance of not only what is taught but also how its taught.

Digital Framework Program: Following the presentation, I will share“raw" data that was obtained as part of the study in a digital meeting room. The participants will be asked to offer their own interpretations of the data and jointly discuss their theoretical meanings. The data will include excerpts from interviews and observations and written self-generated artifacts.

Academic matching partner at the Uni Jena: Prof. Dr. Laurenz Volkmann

IDEAS
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Semmelweisstr. 12
07443 Jena
Öffnungszeiten:
Donnerstag 10:00 - 12:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung per Mail

Während der vorlesungsfreien Zeit nur nach Vereinbarung per Mail.
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